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Geschichte

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Schon im 11.Jahrhundert wurde am Ort des heutigen Līvāni eine Siedlung von Kaufleuten und Handwerkern errichtet. Die Siedlung lag unter Herrschaft des damaligen letgallischen Burggebietes Jersika; sie lag nur 7 km nördlich von dem Zentrum des Gebietes, der Burg Jersika, am Zusammenfluß von Dubna und Daugava. Die ersten schriftlichen Zeugnisse über die gefestigte Siedlung Dubna stammt aus 1289.

 

1533 ließ Baron Lieven hier eine Ortschaft gründen, die nach seinem Namen als Lievenhof genannt wurde. 1677 gelang diese Ortschaft im Besitz des polnischen Magnats Leonard Pociej. Da er katholisch war, ließ er die erste katholische Kirche von Līvāni bauen (1678). Die Kirche stand am Ufer von Daugava, in der Nähe der heutigen 1.Mittelschule Līvāni. Damals war die Kirche ein Treffpunkt der örtlichen Bettler. Sie brachten die ihnen gegebenen Speisen ?ber den Weg, zum Ufer von Dubna, wo sie dann ihr Mittagessen hatten. Deswegen wurde dieser Ort als Bettlerbucht (Ubagu līcis) genannt. Heute ist es eine reizvolle Wohngegend.

 

1824 hat Līvāni die Rechte eines Fleckens (‘miests’) erhalten. Genau hier wurde später, im Jahre 1854, die zweite Volkschule von Latgale gegründet. Ein anderes wichtiges Ereignis war die Eröffnung der ersten lokalen Apotheke (1869). Während der ersten Jahren des unabhängigen Lettlands wurde Entwicklung von Līvāni sehr positiv von dem neuerworbenen Rechtsstatus einer Stadt (1926) beeinflusst. Etwa 370 neue Wohnhäuser (meistens Holzbauten) wurden in kompakter Weise in der Hauptstraße - Rīgas iela - gebaut. Diese Straße war bekannt wegen der großen Auswahl von kleinen Läden, die meistens im Besitz der örtlichen Juden waren. In der Mitte der 30er Jahre des 20.Jh. gab es etwa 180 Läden in Līvāni. Die Stadt hat auch die Rolle eines regionales Kulturzentrums gespielt.






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